Genderpolitik

Manche Menschen haben es leichter, in der Gesellschaft Erfolg zu haben, als andere. Ihnen stehen mehr Ressourcen zur Verwirklichung ihrer Ziele zur Verfügung und weniger Hindernisse im Weg als anderen. Solche Menschen findet man hier eher unter Männern, Heterosexuellen, Weißen, Deutschen, Gebildeten und Reichen. Dieser Zustand ist inakzeptabel und muss geändert werden. Die Arbeit der autonomen Referate für Ausländer_innen, Lesben und andere Frauen sowie für Schwule geht in die Richtung, diesen Status Quo anzugreifen und durch die identitäre Vertretung die benachteiligten Gruppen zu stärken. Daher unterstützt die Grüne Hochschulgruppe die autonomen Referate.
Gleichzeitig strebt die Grüne Hochschulgruppe an, im AStA ein zusätzliches, nicht-autonomes Referat für Genderpolitik einzurichten, dass sich zusätzlich zu der identitären Vertretung der autonomen Referate gegen diverse Benachteiligungen einsetzt. Hier könnte sowohl gegen die Benachteiligung von Ausländern gegenüber Deutschen, Frauen gegenüber Männern, von Homo- gegenüber Heterosexuellen, aber eben auch von Bisexuellen, Transsexuellen, Intersexuellen, Asexuellen und Behinderten vorgegangen und darüber informiert werden.