Ökologie

Bereits heute setzt das Studentenwerk auf ökologisch hergestellte und fair gehandelte Nahrungsmittel. Das ist gut und wichtig. Wir fordern trotzdem bessere vegane Gerichte in der Mensa, damit diese eine vollwertige Alternative darstellen. Des Weiteren wünschen wir einmal pro Monat einen vegetarischen Mensa-Tag, um ein Zeichen für weniger Fleischkonsum und für den Klimaschutz zu setzen.

Wie bereits im Abschnitt „Budgetpolitik“ ausgeführt, setzt sich die Grüne Hochschulgruppe für den Bau einer Photovoltaikanlage aus Mitteln der studentischen Selbstverwaltung ein. Diese Investition in erneuerbare Energien ist hinsichtlich der immer stärkeren Energie- und Klimaproblematik von sehr großer Wichtigkeit und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Ökologisierung der Universität. Durch den Rückfluss der aus der Stromerzeugung gewonnenen Erträge erhöht sich der finanzielle Spielraum für zukünftige Projekte.
Des Weiteren setzten wir uns dafür ein, dass die Universität in Zukunft Ökostrom bezieht.

So manche Gebäude sind nur als Ganze heizbar. Wenn in solchen Gebäuden an Wochenende nur ein einziges Blockseminar stattfindet oder eine einzige Person in ihrem Büro arbeitet, wird das komplette Gebäude dafür beheizt. Hier liegt noch ein großes Einsparpotenzial.

Die Computerräume des Rechenzentrums und vieler Fachbereiche laufen derzeit rund um die Uhr. Das ist eine sinnlose Verschwendung von Energie, da die meisten Arbeitsplätze nur einen Bruchteil der Zeit tatsächlich genutzt werden. Die Grüne Hochschulgruppe fordert, dass die Universität Systeme entwickeln lässt, um diese Computer nach einer gewissen Zeit ohne Nutzung automatisch abzuschalten. Da es technisch möglich ist, Rechner über das Netzwerk einzuschalten, würde dies keine Einschränkungen für den Fernzugriff und Wartungsarbeiten bedeuten.

Wir möchten einen UNI-Flohmarkt ins Leben rufen. Wir stellen uns vor, einmal im Jahr (Mitte des Sommersemesters), einen bunten Flohmarkt am Schloss zu machen, bei dem Alles, von Möbeln bis Büchern, verkauft werden kann.

Wir setzen uns für eine erhöhte Rücksichtnahme auf ökologische Nachhaltigkeit bei Neuanschaffungen der Universität ein, gerade wenn diese aus Studiengebühren finanziert werden. Neben dem Umweltaspekt kann ein geringerer Energieverbrauch zudem die einmalig höheren Kosten nach kurzer Zeit ausgleichen.